Muss man wissen

Wasserstoffautos sind besser als E-Autos

Wasserstoffautos

Deshalb sind Wasserstoffautos die bessere Wahl:

  • In 5 Minuten betankt. Das Befüllen des Tanks mit Wasserstoff ist in 5 Minuten erledigt.
  • Tanken so wie wir es kennen: Das Betanken mit Wasserstoff ist nicht viel anders, als das was wir beim Benzin- und Dieselbefüllen gewohnt sind. 
  • 750 KM je Tankfüllung sind jetzt schon mit Serienfahrzeugen Realität. Reichweiten von 1000 KM und mehr sind bereits in naher Zukunft vorstellbar. 
  • Wasserstoff kann häufig kostenlos erzeugt werden und sorgt sogar für sinkende Strompreis. Durch die Windkraft haben wir bereits jetzt in Stoßzeiten viele Terawatt überschüssigen Strom, den wir dann praktisch kostenlos für die Wasserstoffgewinnung nutzen könnten. Dieser überschüssiger Strom aus Windradanlagen wird von Jahr zu Jahr mehr.

    Teilweise müssen Windkraftanlagen in Stoßzeiten abgeschaltet werden, weil sie sonst die Stromnetze überlasten würden.

    Stromkunden müssen für das Zuviel an Strom aus Windkrafträdern Entschädigungszahlungen an die Betreiber leisten. Die Summe dafür hat sich laut NDR-Berichten von 2009 bis 2019 verhundertfacht (Siehe Videolink).

    Es gibt immer mehr Anlagen, so dass sich dieses Problem noch verschärft. Dies bedeutet auch, dass der Strompreis immer weiter steigt und zwar für Strom, der gar nicht entstanden ist. Wasserstoff wäre hier die idealste Lösung zur Speicherung dieser Windenergie. So wäre es dann auch möglich, Windenergie noch weiter auszubauen, ohne den Strompreis in die Höhe zu treiben. 

  • Kühlschrankgroße Wasserstofftankstellen im Eigenheim: Es gibt bereits Systeme wo Privatanwender ihre eigene Tankstelle bauen könnten, die den Wasserstoff mit Solar- oder Windkraft selbst produziert. Laut Professor Andreas Züttel vom EPFL-Materiallabor für erneuerbare Energien (siehe Artikel) könnte ein Verbraucher so bequem Zuhause  tanken. Das System hätte die Größe eines Kühlschrankes. Dabei werden mit Hilfe von Metalhydriden (einem Metallpulver) der Wasserstoff wie ein Schwamm gespeichert. Hohe Drücke seien nicht mehr notwendig. Der Wirkungsgrad bei Metalhydridspeichern liegt bei 90% so Prof. Dr. Thomas vom Helmholz Zentrum Geesthacht (siehe Video)
  • Nur 1000 Tankstellen nötig. Es sind ca.  1000 Tankstellen nötig, um dem Wasserstoff bundesweit zum Durchbruch zu verhelfen. Das ist eine Aufgabe, welche die Bundesregierung schnell umsetzten könnte, wäre der politische Wille da. 
  • Immer besserer Ausbeute: Die Technologie bezüglich der Wasserstoffgewinnung nimmt rasant an Fahrt auf. Schon jetzt kann man Wasserstoff mit der Hälfte der Energie gewinnen, wie es noch vor ein paar Jahren möglich war (der Wirkungsgrad nimmt also stetig zu). Zusätzlich wurde eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht Wasserstoff ohne das teure Platin zu gewinnen. Eine günstig hergestellte und mit Nanotechnik versehene Nickel-Eisen-Elektrode, kann genauso effektiv Wasserstoff herstellen, als eine mit Platin (Artikel).  Da dies ca. 1000-fach kostengünstiger ist, sollte dem Durchbruch von Wasserstoff nichts mehr im Weg stehen.
  • Einfacher Um- bzw. Anbau herkömmlicher Tankstellen leicht umsetzbar: Herkömmliche Tankstellen können als Wasserstofftankstellen umfunktioniert werden, teilweise mit eigener Wasserstoffproduktion. 
  • Wasserstoff immer günstiger: Preise für Wasserstoff werden fallen, weil die Technologien zur schnelleren Erzeugung von Wasserstoff mit immer weniger Energieaufwand zügig voranschreitet.
  • Die Solar- und Windbranche könnte weiter ausgebaut werden. Die Regierung könnte auch weiterhin Solar- und Wind ausbauen, weil dann die überschüssige Energie in Wasserstoff gespeichert werden kann und man aufgrund einer möglichen Überlastung, keinen Riegel vor den Ausbau setzen muss. 
  • Wasserstoff ist keine Mangelware. Wasserstoff ist unbegrenzt verfügbar, da er leicht aus Wasser gewonnen werden kann.
  • Keine Dichtigkeitsprobleme mehr. Durch neue Materialien sind Wasserstofftanks relative dicht geworden. Es entweicht kaum noch Wasserstoff.  Hinzu kommt, dass neuere Methoden keine Gas-Tanks mehr benötigen, sondern den Wasserstoff mit relativ leichtem Druck  in Metallpulver speichern. Die gleiche Menge an Wasserstoff kann so in wesentlich kleineren Tanks untergebracht werden.    
  • Emissionsfrei fahren. Das Auto produziert während der Fahrt nur reines Wasser.
  • Die Brennstoffzellen werden immer besser und kostengünstiger. Brennstoffzellen wandeln den Wasserstoff in Energie um. Diese Brennstoffzellen sind bislang sehr teuer, aufgrund des verwendeten Platins; jedoch ist es Forschern jetzt gelungen den Platinanteil um 90% zu reduzieren (Artikel 1) (Artikel 2)

Nachteile von Batterie-E-Autos:

  1. Vergessen zu laden: Das Auto kann nur noch 10 KM fahren, weil man vergessen hat, es am Vorabend an die Steckdose zu stecken. 
  2. Nicht genug Ladestationen: Rund ums Mietshaus sind alle Ladestationen besetzt (falls man in einem Mietshaus lebt).
  3. Akkus für E-Autos werden immer teurer: Man benötigt seltenen Rohstoffe für die Herstellung. Diese könnten aber relative schnell zuneige gehen. Ärmere Bevölkerungsschichten, können sich dann ein batteriebetriebenes Eauto nicht leisten.
  4. Eine Katastrophe, wenn man den Akku austauschen muss. Der Akku muss ausgetauscht werden, und es kommt eine riesen Rechnung auf einen zu, weil die Batterien extrem teuer sind. 
  5. Nachts nur dreckiger Strom: Der Strom für die Eautos kommt vorwiegend aus Atom- und Kohlekraftwerken, weil die meisten Menschen über Nacht laden wollen, wenn keine Sonne für die Solaranlagen scheint. Und wenn dann (nachts) nur wenig Wind weht, wird der Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken kommen.
  6. Kapazitätsverlust der Akkus: Der Akku verliert im Laufe der Jahre immer mehr an Kapazität und geht zum Schluss gar nicht mehr z. B. nach 10 Jahren (so ähnlich wie wir es von den Lithium-Ionen-Handyakkus kennen). Siehe Video.
  7. Mann muss immer wieder aufladen: Man muss alle 250 KM laden, weil man ja auch kein Risiko eingehen will, es nicht mehr zu schaffen (bei Reichweiten eines E-Autos um die 300 KM).
  8. Die Entsorgung der Akkus ist eher schwierig: Das Entsorgen der vielen E-Auto-Akkus wird zu einer Belastung für die Umwelt.
  9. Nicht genügend Rohstoffe: Der Abbau der begrenzten Rohstoffe (seltene Erden) stellt uns vor diverse Probleme. Es gibt diese Rohstoffe nicht unbegrenzt. 
  10. Menschenunwürdiger Abbau der Rohstoffe. Einige der Rohstoffe für den Akku werden dort abgebaut, wo Menschenrechte nicht ganz ernst genommen werden. Die Bedingungen für den Abbau der Rohstoffe z. B. im Kongo sind unakzeptabel. Teilweise unterstützt man mit dem Kauf eines E-Autos brutale Diktatoren und Regime, die sich um menschenwürdige Arbeitsbedingungen nicht kümmern. 
  11. Kälte schadet dem Akku und man kommt nicht so weit: Im Winter reduziert sich die Reichweite der Akkus beträchtlich. So wird auch der Wirkungsgrad schlechter (also das, was von der produzierten Energie tatsächlich genutzt wird). Dies liegt an der schlechteren Leitfähigkeit im Akku bei Kälte. 
  12. Bei älteren Akkus lädt der Akku langsamer. Ladeströme können dem Akku bei bestimmten Bedingungen schaden. Eine dieser Bedingungen ist das Alter des Akkus. Je älter der Akku, desto langsamer wird er geladen. Dies ist in den Ladestationen bereits jetzt so eingestellt. Damit man den älteren Akkus nicht schadet, lädt die Ladestation bei älteren Akkus langsamer. 
  13. Akkus können explodieren bzw. Feuer fangen. Es kommt immer wieder zu berichten, dass Elektroautos ausbrennen.  Ein teurer Spaß. Siehe Google Bildersuche
  14. Die Schnellladesäulen-Infrastruktur ist teuer. E-Mobilität mit batteriebetriebenen Eautos erfordert eine kostenintensive Infrastrukturumstellung, falls überall ausreichend Schnellladestationen stehen sollen.
  15. Chaos bei einem Stromnetzausfall: Beim Ausfall der Stromnetze, z. B. durch Überlastung oder Terrorismus, kann es zu Chaos kommen.
  16. E-Autos spielen China in die Hände. Das kommunistische China besitzt einen großen Anteil seltener Rohstoffe (seltene Erden), die für den Akkubau notwendig sind. China hätte ein enormes Druckmittel in der Hand, um uns politische Bedingungen aufzuzwingen, wenn wir alle Autos mit deren Batterien fahren. 
  17. Lange Warteschlangen: An den Schnelllade-Tankstelle können sich in manchen Situationen  lange Warteschlangen bilden, weil jeder Durchschnittlich 30 Minuten anstatt 5 Minuten braucht um (bis zu 80%) aufzutanken.  Außerdem gehen viele E-Auto-Fahrer für länger weg, um z. B. was zu essen, zu shoppen oder kommen sogar erst nach ihrer Arbeit wieder.

Fazit: 
Batterie-E-autos sind nicht tauglich für den Alltag, sobald breitere Massen diese Art der Fortbewegung wählen. Wasserstoffautos gewinnen in fast allen Kategorien und bieten diverse Vorteile, die das Batterie-E-Auto in absehbarer Zeit nicht bieten kann z. B. das man die Wind- und Sonnenenergie wesentlich besser nutzen kann (aufgrund der Zwischenspeichermöglichkeit), die Reichweite (oft 2-3 mal so weit), die Schnelligkeit beim Laden (ca. 10 mal schneller), die bessere Entsorgungslage (weniger Umweltbelastung) und die Einfachheit beim Umsetzen des politischen Willens (falls vorhanden). Würde also die Politik mitziehen, könnte man wesentlich leicht auf Wasserstoffautos umstellen. 

Weitere Quellen und Verweise:

  1. NDR: Wasserstoff zu Unrecht in der Nische (mit Video)
  2. Forscher verdoppeln Wirkung der Katalyse für die Brennstoffzelle
  3. Wasserstoff mit Offshore Windenergie (Video)
  4. Spiegel.de – Schweizer entwickeln Wasserstoff-Tankstelle für Zuhause
  5. Video: Hy2green  – Wasserstoff in Metallpulver beliebig lange speichern.
  6. Artikel: Jedem seine eigene Wasserstofftankstelle
  7. Neuartiges Material sorgt für kostengünstige Wasserstoff-Gewinnung
  8. Billiger Wasserstoff
  9. Solarstrom günstiger zwischenspeichern
  10. Artikel: Tesla erschüttert das Märchen vom umweltfreundlichem E-auto
  11. Artikel (Morgenpost): Im Kongo sieht man die schmutzige Seite der Elektroautos
  12. Artikel (ORF): Eautos – Brandgefährlicher Sondermüll
  13. Artikel (Spiegel): Ende eines Teslas – Die Batterie als Brandbeschleuniger
  14. Video: Schon jetzt – lange Warteschlange vor Teslas Ladestationen
  15. Wasserstoff, Methanol und künstliche Kraftstoffe:  Es wäre ein Desaster für Volkswagen: China erwägt teilweise Abkehr vom Elektroauto
  16. Toyota forciert den Wasserstoff-Antrieb: Autobauer investiert viel in die Brennstoffzelle

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