Muss man wissen

Sozialismus – Die große neue Gefahr

Vorwort:

Sozialismus kommt langsam. Schleichend. Subversiv. Wie ein Gift dringt es in die Pooren unserer Gesellschaft.

Kaum jemand schlägt Alarm. Je länger die letzte sozialistische Terrorherrschaft entfernt liegt, desto größer das Vergessen. 

Aber ist es nur Vergessen oder sogar bewußtes Schweigen derjenigen, die es besser wissen müssten?

Die Qual und das Leid in Kuba, Nord-Korea, Venezuella, China,  und andere sozialistischen Ländern dringt kaum nach außen. Die Un, Großbritannien, USA  und Kanada z. B bezeichnen die Maßnahmen gegenüber den mehr als 1 Millionen Uyiguren in China als Genozid.  Und das ist es auch, sowie die bei der UN bereichteten Organentnahmen von Minderheiten ein Verbrechen ist. Und was machen unsere Medien? Sie schweigen, abgesehen von ein paar Randnotizen.

Und wenn mal ein sozialistischer Führer beseitigt worden ist, wie z. B. Milošević, Saddam Hussein, Gaddafi etc. dann wird das nie mit Sozialismus in Verbindung gebrachte, obwohl das sozialistische Führer waren.  Auch Hitler ist mit dem Versprechen auf Sozialismus an die Macht gekommen. 

Die Jugend kennt die Schrecken des Sozialismus nicht. In den Schulen war und ist dies kaum Thema. Immer nur wird auf eine angeblich rechte Gefahr hingewiesen, ohne auf die massive Bedrohung von Links hinzuweisen.

Gerade die jüngeren Generationen sind anfällig für die Idee, eines angeblich „erneuerten“, „demokratischen“ Sozialismus.  Junge und unerfahrenen Menschen verfallen dem Glauben, dass im Sozialismus alles besser wird. Angeblich soll sich nie wieder jemand über den anderen erheben.  Sie träumen von einer Gesellschaft ohne Klassenkampf und Klassenunterschiede. Jeder ist gleich. Keiner wird ausgegrenzt. Der angeblich böse Kapitalismus soll überwunden werden und alle Menschen arbeiten nur noch füreinander, in glücklicher Harmonie.

Was für ein Trugbild!
Sozialismus

Definition Sozialismus:

Sozialismus ist eine politische Richtung / Bewegung, die gegen eine freie Wirtschaft ist. Sozialismus möchte die Produktionsmittel durch den Staat kontrollieren lassen. Der in einer Gesellschaft erbrachten Gewinn soll an alle verteilt werden, wobei ein besonderes Augenmerk auf sozial Benachteilige gelegt werden soll (Solidaritätsgedanke).  

Warum hat der (demokratische) Sozialismus nirgends funktioniert?

  1. Der sozialistische Staat missbraucht sein Machtmonopol. Es bildeten sich in sozialistischen Ländern totalitäre und autoritäre Strukturen, die von der Bevölkerung früher oder später als diktatorisch, tyrannisch und unterdrückerisch empfunden wird. Auch bei Hitler wurden die Menschen mit Sozialismus dazu gebracht die Nazis zu wählen und das Endresultat war das ähnlich zu den anderen sozialistischen Diktatoren. 
  2. Der Staat produziert an den Bedürfnissen vorbei. In einer freien Marktwirtschaft, richtet sich die Produktion darauf aus, was die Menschen tatsächlich brauchen und möchten. Wenn ein Unternehmen Dinge produziert, die keiner haben will, so ändert das Unternehmen die Produktion diesbezüglich oder geht zugrunde. Wenn der Staat bzw. eine Partei-Elite entscheidet, was produziert werden soll, wird häufig das produziert, was die Leute nicht haben möchten. Auch merkt der Staat erst langsam, was wirklich benötigt wird. Die Bedürfnisse der Bevölkerung werden nicht erfüllt und die Menschen werden unzufrieden.
  3. Sozialismus bedeutet mehr Bürokratie, weil alles durch den Staat läuft. Zu viel Bürokratie lähmt einen Staat. So kann es sein, dass durch einen bürokratischen Fehler, Maschinen nicht in Betrieb genommen werden. Die Produktion verlangsamt sich oder steht ggf. ganz still. 
  4. In sozialistischen Ländern fehlt es häufig an Produkten. Dies mag an schlechter Planung oder unzureichenden Mitteln liegen. So kam es z. B. dass Frauen in der Tschechoslowakei immer wieder und für mehrere Wochen keine Damenbinden hatten. Oder es gab keine Klopapier mehr und die Menschen haben Zeitungen benutzt. Typisch für sozialistische Länder sind die langen Warteschlangen vor Lebensmittelläden. Teilweise bedeutete dies, ganz früh Morgens aufzustehen, um einen besseren Platz in der Warteschlange zu bekommen. „Wir haben es nicht, frag nächste Woche nochmal“ war eine Standardaussage in Kaufhäusern. Auf lange Sicht erzeugt das großen Unmut in einer Gesellschaft.
  5. Es herrscht Vetternwirtschaft. Gerade wenn sich Macht konzentriert, ist es wichtig Leute zu kennen. Das fängt im Lebensmittelladen an, wo als erstes die Freunde und Verwandten Fleisch bekommen und dann erst der Rest (falls noch etwas übrig ist).
  6. In sozialistischen Ländern wird freie Meinungsäußerung unterdrückt. Wer sich kritisch äußert, landet schnell im Gefängnis. In öffentlichen Medien herrschte Zensur. Nachrichten werden auf Parteilinie gebracht. Das merken die Menschen und stehen früher oder später dagegen auf, weil niemand gerne belogen wird, sei es nur, das Sachen beschönigt werden.
  7. Häufig wird die Reisefreiheit eingeschränkt. Da die Leute immer unzufriedener mit den Lebensumständen im Sozialismus werden, wollen sie in ein anderes Land ausreisen. Das merkt die sozialistische Führung und beschneidet die Reisefreiheit.
  8. Mangelnde Rechtsstaatlichkeit. Häufig werden im Sozialismus Funktionäre höher gestellt. Gerichte entscheiden parteiisch. Menschen werden bestraft, selbst wenn sie kein Gesetz gebrochen haben; z. B. wenn ein Verwandter aus dem sozialistischen Land geflohen ist, dann durfte die verbliebene engere Verwandtschaft nicht mehr studieren oder/und wurde Arbeitsstellen zugewiesen, die unpopulär waren. 
  9. Bespitzelung. In den meisten sozialistischen Ländern wurde man bespitzeln. Diejenigen, welche die Macht in einem sozialistischen Land besitzen, haben eine notorische Angst vor unzufriedenen Menschen. Sie fürchten eine Gegenbewegung und das Ende des sozialistischen Systems. So kam es, dass unzählige Menschen später herausfanden, dass z. B. der Familienfreund ein Agent des Staates war, um sie jahrelang bespitzelt hat. Auch Menschen, die nicht im Auftrag des Staates handelten, haben z. B. unliebsame Nachbarn denunziert. Sie wussten, dass eine andere (nichtsozialistische) Geisteshaltung zu immensen Schwierigkeiten führen konnte.
  10. Das Kapital wandert aus oder/und meidet das sozialistische Land. Unternehmen und Unternehmer ziehen in andere Länder, die ihnen bessere Bedienungen bieten. Auch wird kaum ein ausländisches Unternehmen in einen sozialistischen Staat investieren, schon alleine aus Angst enteignet zu werden. Ein Staat, in dem keine Investitionen stattfinden, geht auf Dauer bankrott. Dadurch leidet die Infrastruktur und andere Projekte. Die Menschen merken, dass z. B. Straßen, Brücken, Gebäude, Schulen, Transportmittel etc. marode werden und lehnen das System dann immer mehr ab.
  11. Keine Vielfalt. Häufig entsteht Vielfalt in einem Land, weil verschiedene Unternehmen und Personen unterschiedliche Projekte und Produkte erschaffen (auch und vor allem aus kommerziellen Beweggründen). Dort, wo der Staat plant, herrscht nicht selten Einheitsbrei. Z. B. werden in allen sozialistischen Ländern Statuen von Lenin und Marx aufgestellt, die mehr oder weniger gleich aussehen. Wohnhäuser (Plattenbausiedlungen) sehen in allen ehemaligen sozialistischen Ostblock-Ländern sehr ähnlich aus, teilweise mit der gleichen Farbe bestrichen. In den Einkaufsläden kann man häufig nicht zwischen verschiedenen Sorten wählen. Dann gibt es nur einen Yogurt, und zwar nur mit Stachelbeergeschmack. Oder es stehen nur drei Jeans zur Auswahl. Das Schlimme daran ist auch, dass die Produkte häufig eine minderwertige Qualität hatten. 
  12. Sozialismus ist demotivierend. Es demotiviert Leute, wenn man ihnen  vorschreibt, was sie zu tun und zu denken haben.  Es demotiviert, wenn man nur Sachen erwerben kann, die nicht über das Notwendigste hinausgehen (fehlende Zielsetzung). Es ist demotivierend, wenn ständig etwas für einen geplant und geregelt wird (z. B. welche Arbeit man nachzugehen hat). Die andauernde Freiheitsbeschränkung ist auch demotivierend. Es fehlt auch die Motivation seinen eigenen finanziellen und sozialen Status verbessern zu können. Sozialismus ist schrecklich öde. 

Warum werden Menschen dazu gebracht den Sozialismus zu unterstützen?

Sozialisten ködern Menschen mit einem Gemeinschaftsgedanken. In Zukunft sollen angeblich alle Menschen gleich sein und in einer großen gerechten Gemeinschaft leben. Der Wohlstand wird geteilt und keiner muss mehr leiden. 

Desweiteren werden Menschen dazu gebracht, den Sozialismus zu unterstützen, indem Gegnerschaft zu bestimmte Gruppen und Personen geschürt wird. 

Dabei spielen Neid, Missgunst, Ablehnung und auch Hass eine gewisse Rolle. Vor allem werden Personenkreise als Feinde ausgemacht, die eine angebliche Vormachtstellung genießen. Privilegierte sollen vermeintlich, auf Kosten der ärmeren Bevölkerung oder/und des Arbeiters das System ausgenutzt haben und müssen im Rahmen einer ausgleichenden Gerechtigkeit zur Strecke gebracht werden. 

Sozialisten, die Menschen zum Sozialismus verführen, zählen auf diese Art niedrige Instinkte. Schnell sind Täter ausgemacht und eine Mob-Mentalität entsteht.  In  der Vergangenheit zählten folgende Personenkreise zu dem vermeintlichen Gegner des „kleines Mannes“: 

  • Unternehmer / Industrielle
  • Kapitalisten / Börsenleute
  • Christliche Kirchenleute oder andere religiöse Gruppen (z. B. Juden).
  • Lehrer
  • Beamte
  • Aristokraten (Leute mit Adelstitel)
  • oder jeder andere der vermeintlich privilegiert war.

In der KPD (der Kommunistischen Partei Deutschlands) waren z. B. die Juden als Feinde ausgemacht. So sagte 1923 die KPD-Spitzenpolitikerin Ruth Fischer in einer Rede folgende abscheuliche Worte: „Wer gegen das Judenkapital aufruft, meine Herren, ist schon Klassenkämpfer, auch wenn er es nicht weiß. Sie sind gegen das Judenkapital und wollen die Börsenjobber niederkämpfen. Recht so. Tretet die Judenkapitalisten nieder, hängt sie an die Laterne, zertrampelt sie. Aber, meine Herren, wie stehen sie zu den Großkapitalisten …?“ (Quelle).

1924, kurze Zeit später, wurde Ruth Fischer zur Führerin der KPD gewählt. 

Folgendes KPD-Plakat  stammt aus dem Jahre 1920, ca. 13 Jahre vor der Machtergreifung Hitlers:
 
Linker Antisemitismus?

In welchen Ländern hat der Sozialismus funktioniert?

In der Geschichte des Sozialismus gibt es kein einziges Land, in welchem der Sozialismus funktioniert hat. In Kuba, Venezuela, Polen, Ungarn, Nord Korea, Rumänien, China, Russland, Tschechoslowakei, Deutschland, Afghanistan, Sudan, Kongo, Äthiopien, Lybien,  Albanien, Jugoslawien, Bulgarien, Moldawien und in unzähligen anderen Ländern hat der Sozialismus versagt (siehe vollständige List).

Teilweise leiden die Menschen heute noch unter den Folgen einer sozialistischen Regierungsform. 

Sozialismus Gefahr

Bereits die verbrecherische NSDAP (die Partei von Hitler) hat Menschen mit sozialistischen Parolen verführt, z. B. Verstaatlichungen, Enteignungen, Gewinnbeteiligungen des Staates an Unternehmen, Hervorhebung von Gemeinschaftsinteressen vor Individualinteressen und gegen eine materialistische Weltordnung (Quelle). Wären die Menschen hier nicht mit Sozialismus geködert worden, hätte es die Katastrophe des 2. Weltkrieges voraussichtlich nicht gegeben. 

Auch in unserer heutigen Zeit wird dem „demokratischen“ Sozialismus wieder eine Bühne gegeben.

Sozialismus führt praktisch zwangsläufig in eine Katastrophe. Gerade die unerfahrene Jugend lässt sich hier leicht verführen.

„Kostenloses“ und der Gemeinschaftsgedanke haben eine starke Sogwirkung auf Jugendliche. Aber Sie wissen nicht, welches Übel sie heraufbeschwören.