Muss man wissen

Sozialismus – Was ist das und brauchen wir es?

Ist Sozialismus die Lösung?

Liebe Jugendliche und junge Erwachsenen, 

möchtet Ihr eine gerechte Welt, in der jeder ein Mitspracherecht hat? Möchtet Ihr dem Leid, Elende und Unterdrückung ein Ende bereiten? Verachtet Ihr große Unternehmen und Reiche? Möchtet Ihr das mehr von dort oben nach hier unten verteilt wird? Denkt Ihr, dass ein neuer, noch nie dagewesener demokratischer Sozialismus die Lösung ist?

Da müssen wir euch Leider enttäuschen. Sozialismus hat und wird genau das Gegenteil verursachen, was Ihr euch in euer Traumwelt vorstellt. 

Seid Ihr wirklich so naiv, zu glauben, dass Unternehmen und Reiche die Bösen sind? Dass Unternehmen und Reiche in erster Linie ausbeuten, und wie eine Parasit nur von der Arbeit anderer leben? Denkt Ihr tatsächlich,  man müsse nur dem Besserverdiener das meiste wieder abnehmen, damit es uns allen besser geht? Dass man das Geld nur den Bedürftigen geben braucht und alles wird gut? Seid Ihr wirklich so weltfremd, zu glauben, dass alle Politiker plötzlich zu Heiligen werden und ein übermächtiger Staat die Lösung ist? 

Seid Ihr euch überhaupt bewusst darüber, das seit über 100 Jahren, Menschen genau mit den gleichen sozialistischen Ideen und Parolen verführt worden sind, wie man euch heute versucht zu verführen; es aber dann immer wieder zu unermesslichem Leid, Elend und Tot geführt hat? 

Ein „neuer“ „demokratischer“ „Sozialismus“ war und ist eine Trugbild!
SozialismusDefinition Sozialismus:

Sozialismus ist eine politische Richtung / Bewegung, die gegen eine freie Wirtschaft ist. Sozialismus möchte die Produktionsmittel durch den Staat kontrollieren lassen. Der in einer Gesellschaft erbrachten Gewinn soll an alle verteilt werden, wobei ein besonderes Augenmerk auf sozial Benachteilige gelegt werden soll (Solidaritätsgedanke).  Klassenkämpfe finden im Sozialismus nicht mehr stattfinden, da es Klassen im Sozialismus nicht mehr geben soll.

Warum hat der (demokratische) Sozialismus nirgends funktioniert?

  1. Der sozialistische Staat missbraucht sein Machtmonopol. Es bildeten sich in sozialistischen Ländern schnell totalitäre und autoritäre Strukturen, die von der Bevölkerung früher oder später als diktatorisch, tyrannisch und unterdrückerisch empfunden wird. Auch bei Hitler wurden die Menschen mit Sozialismus dazu gebracht die Nazis zu wählen und das Endresultat war ähnlich zu den anderen sozialistischen Diktatoren und Terror-Regimenen. 
  2. Der Staat produziert an den Bedürfnissen vorbei. Der Staat im Sozialismus merkt erst langsam, was wirklich benötigt wird. Unternehmen im Kapitalismus hingegen reagieren schnell, da das Unternehmen ein Verlustgeschäft unbedingt vermeiden möchte.
  3. Sozialismus bedeutet mehr Bürokratie. Der sozialistische Staat will alles kontrollieren und zu diesem Zweck auch alles dokumentieren. 
  4. In sozialistischen Ländern fehlt es häufig an Produkten. Dies mag an schlechter Planung liegen, weil der Staat langsam und uneffektiv denkt. Unternehmen in kapitalistischen Ländern erfüllen diese Aufgabe viel besser. 
  5. Es herrscht Vetternwirtschaft. Gerade wenn sich Macht konzentriert, ist es wichtig Leute zu kennen. In allen sozialistischen Ländern war es von Vorteil jemanden aus der Partei zu kennen. 
  6. In sozialistischen Ländern wird freie Meinungsäußerung unterdrückt. Wer sich kritisch äußert, landet schnell im Gefängnis. Das war bei praktisch allen sozialistischen Länder so. In öffentlichen Medien herrschte Zensur. Nachrichten werden auf Parteilinie gebracht. 
  7. Häufig wird die Reisefreiheit eingeschränkt. Da die Leute immer unzufriedener mit den Lebensumständen im Sozialismus werden, wollen sie in ein anderes Land ausreisen. Das merkt die sozialistische Führung und beschneidet die Reisefreiheit.
  8. Mangelnde Rechtsstaatlichkeit. Häufig werden im Sozialismus Funktionäre höher gestellt. Gerichte entscheiden parteiisch. Menschen werden bestraft, selbst wenn sie kein Gesetz gebrochen haben; z. B. wenn ein Verwandter aus dem sozialistischen Land geflohen ist, dann durfte die verbliebene engere Verwandtschaft nicht mehr studieren oder/und wurde Arbeitsstellen zugewiesen, die unpopulär waren, z. B. in der Uranmiene.
  9. Bespitzelung. In den meisten sozialistischen Ländern wird und wurde man bespitzeln. Diejenigen, welche die Macht in einem sozialistischen Land besitzen, haben eine notorische Angst vor unzufriedenen Menschen. Sie fürchten eine Gegenbewegung und das Ende des sozialistischen Systems. 
  10. Das Kapital wandert aus. Unternehmen und Unternehmer ziehen in andere Länder, die ihnen bessere Bedienungen bieten. Auch wird kaum ein ausländisches Unternehmen in einen sozialistischen Staat investieren, schon alleine aus Angst enteignet zu werden. Ein Staat, in dem keine Investitionen stattfinden, geht auf Dauer bankrott. Dadurch leidet die Infrastruktur und andere Projekte. Die Menschen merken, dass z. B. Straßen, Brücken, Gebäude, Schulen, Transportmittel etc. marode werden und lehnen das System dann immer stärker ab.
  11. Keine Vielfalt. Kommerzielle Interessen bringen Unternehmen dazu, diverse Produkte herzustellen. Dort, wo der Staat plant, herrscht nicht selten Einheitsbrei. 
  12. Sozialismus ist demotivierend. Es demotiviert Leute, wenn man ihnen  vorschreibt, was sie zu tun und zu denken haben.  Es demotiviert, wenn man nur Sachen erwerben kann, die nicht über das Notwendigste hinausgehen. Es ist demotivierend, wenn ständig etwas für einen geplant und geregelt wird (z. B. welche Arbeit man nachzugehen hat). 

Warum werden Menschen dazu gebracht den Sozialismus zu unterstützen?

Viele Menschen sind gerne in einer Art Opferrolle. Zum einen mögen Sie das ihr entgegengebrachte Mitleid und zum anderen brauchen Sie dann der eigenen Schuld am eigenen Versagen, nicht ins Auge blicken. Es ist leichter, die Schuld, jemanden anderen in die Schuhe zu schieben. 

Vor allem werden Personenkreise als Feinde ausgemacht, die eine angebliche Vormachtstellung genießen. Privilegierte sollen vermeintlich, auf Kosten der ärmeren Bevölkerung oder/und des Arbeiters das System ausgenutzt haben und müssen im Rahmen einer ausgleichenden Gerechtigkeit zur Strecke gebracht werden. 

Sozialisten, die Menschen zum Sozialismus verführen, bauen auf diese Art niedrige Instinkte. Schnell sind Täter ausgemacht und eine Mob-Mentalität entsteht.  In  der Vergangenheit zählten folgende Personenkreise zu dem vermeintlichen „Gegner des kleines Mannes“: 

  • Unternehmer / Industrielle
  • Kapitalisten / Börsenleute
  • Christliche Kirchenleute oder andere religiöse Gruppen (z. B. Juden).
  • Lehrer
  • Beamte
  • Aristokraten (Leute mit Adelstitel)
  • oder jeder andere der vermeintlich privilegiert war.

In der KPD (der Kommunistischen Partei Deutschlands) waren z. B. die Juden als Feinde ausgemacht. So sagte 1923 die KPD-Spitzenpolitikerin Ruth Fischer in einer Rede folgende abscheuliche Worte: „Wer gegen das Judenkapital aufruft, meine Herren, ist schon Klassenkämpfer, auch wenn er es nicht weiß. Sie sind gegen das Judenkapital und wollen die Börsenjobber niederkämpfen. Recht so. Tretet die Judenkapitalisten nieder, hängt sie an die Laterne, zertrampelt sie. Aber, meine Herren, wie stehen sie zu den Großkapitalisten …?“ (Quelle).

1924, kurze Zeit später, wurde Ruth Fischer zur Führerin der KPD gewählt. 

Folgendes KPD-Plakat  stammt aus dem Jahre 1920, ca. 13 Jahre vor der Machtergreifung des Sozialisten Hitlers:
Linker Antisemitismus?

In welchen Ländern hat der Sozialismus funktioniert?

In der Geschichte des Sozialismus gibt es kein einziges Land, in welchem der Sozialismus funktioniert hat. In Kuba, Venezuela, Polen, Ungarn, Nord Korea, Rumänien, China, Russland, Tschechoslowakei, Deutschland, Afghanistan, Sudan, Kongo, Äthiopien, Lybien,  Albanien, Jugoslawien, Bulgarien, Moldawien und in unzähligen anderen Ländern hat der Sozialismus versagt (siehe vollständige List).

Teilweise leiden die Menschen heute noch unter den Folgen einer sozialistischen Regierungsform. 

Bereits die verbrecherische NSDAP (die Partei von Hitler) hat Menschen mit sozialistischen Parolen verführt, z. B. Verstaatlichungen, Enteignungen, Gewinnbeteiligungen des Staates an Unternehmen, Hervorhebung von Gemeinschaftsinteressen vor Individualinteressen und gegen eine materialistische Weltordnung (Quelle). Wären die Menschen hier nicht mit Sozialismus geködert worden, hätte es die Katastrophe des 2. Weltkrieges voraussichtlich nicht gegeben. 

Die Qual und das Leid in Kuba, Nord-Korea, Venezuella, China,  und andere sozialistischen Ländern dringt kaum nach außen. Die Un, Großbritannien, USA  und Kanada z. B bezeichnen die Maßnahmen gegenüber den mehr als 1 Millionen Uyiguren in China als Genozid.  Und das ist, wie auch die bei der UN bereichteten Organentnahmen von Minderheiten ein Verbrechen ist. Und was machen unsere Medien? Sie schweigen, abgesehen von ein paar Randnotizen.

Und wenn mal ein sozialistischer Führer beseitigt worden ist, wie z. B. Milošević, Saddam Hussein, Gaddafi etc. dann wird das nie mit Sozialismus in Verbindung gebrachte, obwohl das sozialistische Führer waren.  Auch Hitler ist mit dem Versprechen auf Sozialismus an die Macht gekommen. 

Die Jugend kennt die Schrecken des Sozialismus nicht. In den Schulen war und ist dies kaum Thema. 

Gerade die jüngeren Generationen sind anfällig für die Idee, eines angeblich „erneuerten“, „demokratischen“ Sozialismus.  Junge und unerfahrenen Menschen verfallen dem Glauben, dass im Sozialismus alles besser wird. Angeblich soll sich nie wieder jemand über den anderen erheben.  Sie träumen von einer Gesellschaft ohne Klassenkampf und Klassenunterschiede. Jeder ist gleich. Keiner wird ausgegrenzt. Der angeblich böse Kapitalismus soll überwunden werden und alle Menschen arbeiten nur noch füreinander, in glücklicher Harmonie.

Auch in unserer heutigen Zeit wird dem „demokratischen“ Sozialismus wieder eine Bühne gegeben.

Sozialismus führt aber praktisch zwangsläufig in eine Katastrophe. Gerade die unerfahrene Jugend lässt sich hier leicht verführen.

„Kostenloses“ und der Gemeinschaftsgedanke haben eine starke Sogwirkung auf Jugendliche. Aber Sie wissen nicht, welches Übel sie heraufbeschwören.