Politik

Was bedeutet Demokratie?

Grundsätzlich bedeutet Demokratie, dass das Volk die Macht hat. Das Volk bestimmt, was geschehen soll. Es hat die Wahl.

Je demokratischer ein Land ist, desto mehr fördern die Herrschenden (z. B. die regierende Partei)  die freie und unbeeinflusste Wahl (egal wer zur Wahl steht). Die Herrschenden erkennen das Wahlergebnis an, auch wenn sie der Entscheidung des Volkes ablehnend gegenüberstehen.

Demokratie – Woher stammt das Wort?

Demokratie kommt von dem griechischen Wort „Demokratia“ und bedeutet ursprünglich  „Volksherrschaft“.
 

Das griechische Wort „dēmokratía“ ist ein zusammengesetztes Wort, dessen erster Teil (Demo-) vom Griechischen Wort „dẽmos“ abstammt und Volk bedeutet. Das griechische Wort „dẽmos” wiederum kommt von dem griechischen Verb „daíesthai“. Daíesthai beutet „TEILEN“. 

Der zweite Teil -kratie (in Demokratie) kommt von dem griechischem Wort „krateĩn“, was „herrschen“ bedeutet.

Wie sieht die Demokratie in Deutschland aus?

 
In der Demokratie Deutschlands wählen deutsche Staatsbürger Parteien und Politiker. Je mehr Stimmen eine Person oder  Partei bekommen hat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit mitbestimmen zu können.

Auch wenn eine Partei nicht viele Stimmen erhielt, hat sie trotzdem die Möglichkeit, sich mit anderen Parteien zusammenzuschließen. So haben auch kleinere Parteien die Möglichkeit, in einem größeren Bündnis eine Mehrheit zu erlangen (und eine Regierung zu stellen).

Für normale Abstimmungen reicht eine absolute Mehrheit (50 % + 1 Stimme). Für die Änderung oder Ergänzung von Verfassungs-Gesetzten (und in bestimmten Sonderfällen) braucht man eine qualifizierte Mehrheit (mindestens 2/3 der Stimmen). 

Ist es undemokratisch, andere Parteien ausschließen zu wollen?

Wenn sich Parteien zusammenschließen, um eine Partei auszuschließen, dann ist das antidemokratisch.
 
Die AfD z. B. hat einen größeren Anteil am gesamten Volkswillen. Falls die AfD von den anderen Parteien ausgeschlossen werden würde, gäbe es keine Volksherrschaft mehr und somit auch keine Demokratie, weil dann nur Teile des Volkes herrschen würden. Von einer Volksherrschaft (Demokratie) könnte man dann nicht mehr reden. 

Das Gebaren gegen die AfD ist also höchst undemokratisch und erinnert eher an sozialistische Länder!

In den meisten sozialistischen Ländern wird der Volkswille unterdrückt, indem

  1. Konkurrenz-Parteien im Wahlkampf gestört oder eingeschränkt werden,
  2. es keine freien und fairen Wahlen gibt,
  3. Konkurrenz-Parteien an der Ausübung Ihrer Mitbestimmungsrechte gehindert werden,
  4. Konkurrenz-Parteien verboten oder erst gar nicht zugelassen werden.

Wer Demokratie liebt, kämpft gegen jede Form von politischer Unterdrückung. 



1 Kommentar

  1. – Demokratie ist ein Instrument zur Friedensicherung: In einer Demokratie geht es nicht darum, richtig oder falsch zu stimmen, sondern darum, trotz Differenzen den Frieden zu wahren, indem man abstimmt und dann das Resultat akzeptiert, egal wie es ausfällt. – Pluralismus: Innerhalb einer Gesellschaft, eines Staates vorhandene Vielfalt gleichberechtigt nebeneinander bestehender und miteinander um Einfluss, Macht konkurrierender Meinungen, Ideen, Werte, Weltanschauungen. Man versteht darunter den legitimen Wettbewerb unterschiedlicher oder entgegengesetzter Interessen. Ein offener und fairer Wettbewerb der Interessen und Meinungen ist eine wesentliche Bedingung der Demokratie. Auf diesem Weg soll nach Kompromissen gesucht werden, die nach mehrheitlicher Ansicht gerecht oder „richtig“ sind.
    – Demokratie = institutionalisiertes Misstrauen: Demokratie beruht auf dem Misstrauen des Bürgers gegenüber dem Staat. -> siehe dazu „direkte Demokratie“ der Schweiz!
    – Demokratie heisst Herrschaft des Volkes über sich selbst und nicht über andere Völker.
    – Demokratie bedeutet auch für die gewählten Volks-Vertreter nur Macht auf Zeit.

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