Wohlbefinden

18 Tipps, wie man sich bei Hitze abkühlen kann.

Abkühlen im Sommer

Im Sommer haben es die hohen Temperaturen in sich. Doch es gibt Hausmittel, die bei Hitze helfen. Hier die 18 wichtigsten Tipps, um sich abzukühlen. 

Wärmeflasche ins Eisfach legen.

Wärmeflaschen speichern nicht nur Wärme, sondern auch Kälte. Nach ca. 3-4 Stunden ist das Wasser in der Wärmeflasche gefroren und schon kann man sie sich auf die Beine legen oder in den Nacken oder auf den Bauch. Wer gerade keine Wärmeflasche parat hat, kann auch eine Plastikflasche mit Wasser füllen und diese einfrieren. Aber füllen Sie diese nicht ganz auf, da die Flasche beim Gefrieren expandieren und reißen kann.

Eiswürfel lutschen oder gefrorenen Saft naschen.

Kurzfristig hilft das Lutschen von Eiswürfeln, die eigenen Temperatur abzusenken. Wer es gerne etwas süßer mag, kann auch Apfelsaft, Beerensmoothies, Bananenmilch, Kirschsaft, Cola, Maracujasaft etc. nehmen.

Alternativ kann man die Flüssigkeit in eine Tasse füllen und nach dem Einfrieren mit einem Löffel abschaben. Wem das Schaben zu anstrengend ist, kann ca. 30 Minuten nach dem Herausnehmen der gefrorenen Tasse warten, bis sich das Eis leichter abschaben lässt. 

Nasse Wäsche aufhängen.

Die Verdunstung hilft die Raumtemperatur etwas herunter zu bringen. Gerade nachts kann das einen leicht kühlenden Effekt erzeugen. Hängen Sie große, nasse Laken oder Handtücher auf,  welche die Flüssigkeit über die ganze Nacht an die Umgebungsluft abgeben und so konstant eine Abkühlung durch Verdunstung erzeugen. 

Gefrorene Eis-Flaschen vor einen Ventilator stellen. 

Achten Sie darauf, dass die Flaschen auf einer größeren Unterlage stehen, da sich durch die Kondensation eine Wasserlache bildet. 

Kühlendes Fußbad

Nehmen Sie einen größeren Eimer oder einen anderen wasserdichten Behälter und füllen Sie diesen mit kaltem Wasser. Legen Sie Ihre Füße hinein. Sobald sich das Wasser durch Ihre Körpertemperatur erwärmt hat, können Sie das Behältnis mit neuem kalten Wasser austauschen oder einfach kaltes Wasser nachgießen. 

Kleben Sie Fenster von Innen mit Aluminiumfolie ab. 

Gerade Fenster lassen Wärme stärker durch als Wände. Die Aluminiumfolie reflektiert die Sonnenstrahlen und lässt somit weniger Wärmeenergie durch. 

Trinken aus der Eis-Flasche.

Füllen Sie hierzu eine 1.5 oder 2 Liter Plastikflasche halb mit Wasser und frieren Sie diese im Eisfach ein. Nachdem das Wasser gefroren ist füllen Sie die zweite Hälfte mit Wasser, Saft oder einem anderen Getränk  auf. So haben Sie stets eiskaltes Wasser, dass beim Trinken auch den Körper kühlt.  Das Eis in der Flasche bleibt meistens über viele Stunden erhalten, so dass Sie Ihre Getränke immer wieder nachfüllen und gefkühlt genießen können. Dies ist auch für Unterwegs eine tolle Lösung. 

Kalt abduschen.

Sie können eine Dusche nehmen und die Temperatur langsam absenken. Dann können Sie ein paar Minuten unter der Dusche stehen bleiben. Kühlen Sie so auch den Kopf ab. Menschen mit Kreislaufproblemen sollten dies jedoch nur nach Absprache mit einem Arzt machen.

Halten Sie sich in unteren Stockwerken auf.

Gerade im Sommer sind bei Einfamilienhäusern der Dachboden und obere Stockwerke am wärmsten. Hier empfiehlt es sich ins Erd- oder Untergeschoss zu gehen, da es dort am kühlsten ist.

Machen Sie Ihre Haare nass.

Der Kopf kann viel Wärme an die Umgebung abgeben. Diese Verdunstung kühlt richtig gut ab. 

Tragen Sie so wenig Kleidung wie möglich.

Kleidung staut Hitze. 

Befeuchten Sie Ihre Kleidung mit Wasser.

Bei Temperaturen über 36 Grad reicht es nicht mehr aus, sich nur vor den Ventilator zu stellen, da die Lufttemperatur zu nah an der Körpertemperatur liegt oder diese sogar übersteigt. Hier würde man sich eher erwärmen, wie in der Sauna, in der jemand mit dem Handtuch wedelt.

Deshalb sollten Sie Kleidung mit Wasser besprühen oder mit Wasser tränken. Der Verdunstungseffekt der befeuchteten Kleidung sorgt für effektive Kühlung.  Wer eine noch schnellere Abkühlung mag, kann gleichzeitig den Ventilator anschalten. 

Legen Sie sich mit freiem Oberkörper auf Fliesen.

Fliesen helfen  die Körpertemperatur weiter zu leiten. Vor allem, wenn die Umgebungstemperatur deutlich unter 36 Grad liegt, z. B. in der Nacht.

Wenn Sie unterwegs sind, können Sie in ein Kaufhaus oder Supermarkt gehen.

Diese werden häufig gut klimatisiert, vor allem in der Gefrier- und Milchprodukte-Abteilung. 

Schlafen Sie ohne Bettdecke und mit freiem Oberkörper.

Zwischen Körper, Kleidung und Bettdecke entstehen Wärme-Polster. Wenn Sie ohne Kleidung oder Bettdecke schlafen, kann die Körperwärme schneller entweichen. 

Wickeln Sie nasse Tücher um Knie und Ellbogen.

Diese Methode hat sich bereits bei Fieber bewährt. Gerade an Knien und Ellbogen kann Wärme schnell vom Körper weggeleitet werden.

Schlafen Sie in getrennten Betten.

Schläft man mit seinem Partner in einem gemeinsamen Bett, kann die gegenseitige Körperwärme kontraproduktiv sein. Für eine gute Abkühlung sollte man daher getrennt schlafen.

Öffnen Sie Fenster nur in der Nacht. 

Während der Nacht kühlt sich die Wohnung ab. Wenn man dann am Tag die Fenster schließt, kann die Kälte konserviert werden, da sie nicht so schnell entweichen kann. Auch die wärmere Außentemperatur kann nicht so schnell in die Wohnung eindringen. 

Anmerkung: Wenn Sie empfindlich auf Kälte reagieren, sollten Sie sicherstellen, dass Körperpartien nicht unterkühlt werden, z. B. wenn über Nacht ein Ventilator auf diese gerichtet ist oder man sich eine kühle Wärmeflasche an den Körper hält. Gerade der Nieren und Blasenbereich könnten sich so entzünden.



Schreibe ein Kommentar

Frei erfundenen Namen eingeben (Pseudonym):

Der Kommentar erscheint hier nach seiner Freigabe. Für uns unangemessene Kommentare werden gelöscht.