Muss man wissen

Die Anfänge von LGBTQ+ und Genderideologie

Dieser Artikel dient der historischen und wissenschaftlichen Recherche.

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Männer und Frauen mit unterschiedlich sexuellen Vorlieben gab es schon immer. Eine weitverbreitete Interessensgemeinschaft, die Menschen dazu bewegen will, sich einem anderen Geschlecht zuzuordnen, ist neu.  Doch wie fing die Idee an, dass das Geschlecht ein soziales Konstrukt sei.

Alfred Kinsey – Sexualität als Spektrum

Mit Alfred Kinsey nahm die Genderideologie ihren Anfang.

Kinsey entwickelte eine Sexual-Skala, die sogenannt Kinsey Skala. Auf dieser Skala bestimmte man, zu welchem Grad jemand hetero-, homo- oder a-sexuell sei. Die Idee von Sexualität als ein solches Spektrum war zu der Zeit eine Sensation.

Kinsey geriet heftig in die Kritik, weil seine Forschung unwissenschaftlich sei. Z. B. beschäftigte sich Kinsey mit frühkindlichen Sexualerfahrungen indem er Orgasm*n bei Babies und Kindern aufzeichnete. Diese Daten wurden, nach eigenen Angaben von Kinsey, mit Hilfe von pädophilen Sexualstraftätern aus Interviews bezogen.

In die Kritik geriet Kinsey auch durch eine von US-Behörden eingerichtete Kommission (Reese Komitee). Diese attestierte seiner Forschung, neben einer potentiell gesellschaftsschädlichen Wirkung auch das Missachten wissenschaftlicher Standards.

Dr. John Money – Geschlecht als soziales Konstrukt

Die Idee, dass Sexualität ein soziales Konstrukt sei, kam ursprünglich von John Money. John Money war der Ansicht, dass man die Geschlechter-Identität formen kann. Die Begriffe „sexuelle Orientierung“ und „Geschlechter-Rolle“ stammt von ihm.  John Money gründete auch die Johns Hopkins Gender Identity Clinic. Es war die erste Klinik die „Geschlechtsumwandlungen“ durchführte.

Dr. John Money geriet in die Kritik, weil er Kinder missbrauchte. Z. B. David Reimer. John Money nahm eine chirurgische Geschlechtsumwandlung an David vor, als er noch ein Baby war und brachte die Eltern dazu, ihn als Mädchen mit dem Namen Brenda zu erziehen. David sollte auch durch seine Umwelt nicht erfahren, dass er ein Junge ist. Auch Hormone wurden dem Kind verabreicht.

John Money veranlasste David und seinen Zwillingsbruder Brian dazu, miteinander sexuelle Handlungen vorzunehmen, wobei David die weibliche Rolle einnehmen sollte.

Nachdem ihm später seine Eltern offenbarten, dass er als Junge geboren wurde, teilte er mit, dass er sich, unter all den Zwangsmaßnahmen und massiven Einschüchterungsversuchen, nie als Mädchen fühlte. Er bevorzugte das Spielzeug seines Bruders. Er wollte im Stehen urinieren. Seine Mitschüler machten sich über seine männliche Art lustig.

David Reimer nahm sich später das Leben. Sein eineiiger Zwillingsbruder Brian verstarb 2 Jahre vorher an einer Überdosis Drogen.

Die Idee, dass das Geschlecht ein soziales Konstrukt sei, hat sich bis heute gehalten. Vor allem in der LGBTQ+Bewegung fand die Idee von John Money ihren Fortgang und neuen Aufschwung. Die Zunahme an Pubertätsblockern, die ihre eignen Langzeitschäden haben, ist bedenklich. Frühsexualisierung und Indoktrinierung im Kindesalter ist zu hinterfragen. Geschlechtsumwandlungskliniken, inklusive der drastischen Folgen einer Geschlechtsumwandlung, haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Die Basis, dieser Ideologie, lässt, wie dieser Artikel zeigt, Fragen offen, vor allem für die Geschädigten.

Nachtrag vom 23.2.2024: 
Auch Magnus Hirschfeld forschte in der Weimarer Republik an sexuellen Zwischenstufen.

Jedoch gibe es Unterschiede. Hirschfeld nahm Genetik für die unterschiedlichen Geschlechtsidentitäten an.

Für Kinsey spielten zwar angeborene Faktoren eine gewisse Rolle, jedoch lag sein Schwerpunkt in der Veränderbarkeit der Geschlechtsidentität durch soziale, kulturelle und Umweltfaktoren (z. B. die Gabe von Hormonen oder die Geschlechtsumwandlung).

Geschlechtsidentität war für Kinsey etwas, das man formen kann. Seine schrecklichen Experimente an Kindern bezüglich der Verformbarkeit der Geschlechtsrollen- und Identität können von daher eher als Anfang der heutigen Gender-Ideologie angesehen werden.

Seine Geschlechtsidentität (Stichwort Pronomen, Identifikation) jederzeit verändern zu können, wobei diese vom sozialen Umfeld akzeptiert werden solle, ist typische für die heutige Genderideologie. 

Diese Idee hat sehr viel mit den Überzeugung von Kinsey gemein. Kinsey kann also weiterhin als Vater der modernen Gender-Ideologie angesehen werden.

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