Muss man wissen

Das 25-Punkte-Parteiprogramm der NSDAP ist linksextrem

Es folgt eine geschichtswissenschaftliche Abhandlung. (Anmerkung: Ich bin Gegner des Nationalsozialismus und jeder anderen linksextremen Ideologie):

Das 25-Punkte-Parteiprogramm der NSDAP enthält linksextreme Forderungen z. B. in folgenden Punkten : 

„10. Abschaffung des arbeits- und mühelosen Einkommens. Brechung der Zinsknechtschaft.”‘

Dieser Punkt 10 ist eine klare Forderung gegen Kapitalismus, gegen Reiche, gegen Banken etc.  Dies ist eine Forderung, die normalerweise Linksextreme stellen. So entstehen Sozialismus und Kommunismus, nämlich mit dem Neid auf Menschen, die sich das Leben mit anderen Dingen verdienen als nur mit mühseliger Arbeit.

„14. Wir fordern Gewinnbeteiligung an Großbetrieben.“
Auch diese ist eine linksextreme Forderung. Neben den regulären Steuern sollen Großbetriebe nur aufgrund ihrer Größe nochmals zur Kasse gebeten werden.  Hier wird abermals der Hass auf Konzerne und andere größere Unternehmen sichtbar. Ein Hass, der typischerweise in linksextremen Kreisen vorhanden ist. 

„16. Wir fordern  die Schaffung eines gesunden Mittelstandes und seine Erhaltung, sofortige Kommunalisierung der Groß-Warenhäuser und ihre Vermietung zu billigen Preisen an kleine Gewerbetreibende, schärfere Berücksichtigung aller kleinen Gewerbetreibenden bei Lieferung an den Staat, die Länder und Gemeinden.”

Hier sollen große Warenhäuser vom Privatbesitz in den Besitz von Städten und Gemeinden übergehen. Die Städte und Gemeinden sollen dann kleinere Gewerbetreibende bevorzugen. Auch sollen im Allgemeinen bei öffentlichen Aufträgen kleine Unternehmen den Vorrang bekommen. Hier sehen wir wieder den Hass auf größere Unternehmen, der so häufig bei Linksextremen vorkommt. Reiche sollen leiden, damit es den Ärmeren besser geht.

„17. Wir fordern eine unserer nationalen Bedürfnissen angepasste Bodenreform, Schaffung eines Gesetzes zur unendeltlichen Enteignung von Boden für gemeinnützige Zwecke, Abschaffung des Bodenzinses und Verhinderung jeder Bodenspekulation. ”

Hier wird mit Enteignungen ohne Entschädigung gedroht, wenn jemand Land besitzt. Auch soll niemand mehr Geld damit verdienen, indem er Land verpachtet oder es günstiger kauft und teurer verkauft. 

Anmerkung: Diese Forderung unter Punkt 17 war so dermaßen linksextrem, dass sicherlich einige potenzielle Wähler in der Weimarer Republik abgeschreckt wurden. So musste Hitler später beschwichtigen und sagte zu diesem Punkt 17, dass man das Privateigentum achte und mit >>unentgeltlicher Enteignung<< in erster Linie jüdischen Grundstücksspekulations-Gesellschaften meinte, was ziemlich nach einer Ausrede klingt, um Wahlen zu gewinnen.

Weiterhin sei angemerkt, dass viele linksextreme Parteien in den westlichen Ländern auch Enteignungen fordern, aber dann doch nicht so ultralinks sein wollen, um Enteignungen ohne finanziellen Ausgleich zu verlangen. 

„18. Wir fordern den rücksichtslosen Kampf gegen diejenigen, die durch Ihre Tätigkeit das Gemeininteresse schädigen. Gemeine Volksverbrecher, Wucherer, Schieber usw. sind mit dem Tode zu bestrafen, ohne Rücksichtnahme auf Konfession und Rasse. 

Hier will ich darauf eingehen, dass die Nationalsozialisten Wucherer mit dem Tode bestrafen wollten. Also Menschen,  die einen überhöhten Preis für ihre Produkte oder Dienstleistungen verlangen.  Also z. B. wenn eine Bank zu viel Zinsen verlangt, oder Vermieter zu viel Miete möchte, oder wenn jemand gewerblich Autos verkauft und zu viel Profit je Auto hat.  Das ist alles ohne Zweifel kritikwürdig, aber jemanden mit dem Tode dafür zu bestrafen, kann man gewissenhaft Linksextremismus zuordnen. 

„19. Wir fordern Ersatz für das der materialistischen Weltanschauung dienende römische Recht durch ein deutsches Gemeinrecht.”

Dies bedeutet nichts weniger, als dass die Gesetze so geändert werden sollen, dass nicht mehr Kapitalismus, sondern Sozialismus gilt.

Kleiner Exkurs: Was bedeutet Sozialismus (und damit meine ich nicht nur den Marxismus allein)?   
Sozialismus (im Allgemeinen) ist eine antikapitalistische Ideologie. Der Staat oder eine Gemeinschaft soll, zum angeblichen Nutzen des Gemeinwohls, die wesentliche Kontrolle über den Geschäftsverkehr und über Individuen bekommen, als dies in einer freien Marktwirtschaft der Fall wäre. Der Grad des Sozialismus hängt dabei davon ab, wie sehr der Staat bzw. eine Gemeinschaft diese Kontrolle ausübt.

Anmerkung: Eine Mischform aus Sozialismus und freier Marktwirtschaft ist die soziale Marktwirtschaft. Dies ist die Gesellschaftsform der meisten westlichen Staaten. Hier gelten Gesetze zum Schutz der Gemeinschaft. Hier werden Unternehmen und Besservediener durch Steuern und Abgaben stärker belastet, um den Schwächeren der Gemeinschaft zu helfen. Es ist ein Kompromiss der beiden Gegenpole: Kapitalismus (bzw. freie Marktwirtschaft) und Sozialismus.

„25. Zur Durchführung alles dessen, fordern wir die Schaffung einer starken Zentralgewalt des Reiches. Unbedingte Autorität des politischen Zentralparlaments über das Gesamte Reich und seine Organisationen im allgemeinen. Die Bildung von Stände- und Berufskammern zur Durchführung der vom Reich erschaffenen Ramengesetze in den einzelnen Bundestaaten.”

Die Schaffung eines autoritären Staates mit Zentralparlament sieht man immer wieder in sozialistischen Ländern. Eine zentrale Partei, mit einem diktatorischen Anführer, die über alles bestimmt. In China unter Mao, in Russland unter Stalin, in Kuba unter Fidel Castro, in Venezuela unter Maduro, in Nordkorea unter dem Kim-Clan, in der DDR unter Honecker, in Rumänien unter Ceaușescu, in Kambodscha unter Pol Pot und den unzähligen anderen Diktatoren, die Menschen in den Sozialismus gelockt haben. Z. B. habe ich hier die vielen afrikanischen und arabischen sozialistischen Länder noch gar nicht erwähnt.

Leute werden mit Versprechungen in den Sozialismus gelockt, wie z. B. dass dann alles dem Gemeinwohl dient, man den Armen hilft , gerechte Verteilung stattfindet und dass man den Reichen mal so richtig eins auswischen kann. 

Da der Sozialismus immer wieder ins Elend geführt hat, kann man sich fragen, warum man nicht aus der Geschichte lernt und diesen Versprechungen nicht mehr glaubt.

Leider scheinen einige so ideologisch verblendet zu sein, dass sie diese Teile der Geschichte lieber ausblenden oder meinen, dass es kein echter Sozialismus war. Aber warum wird dann nicht hinterfragt, warum es nie geklappt hat? Warum entstand immer wieder Unterdrückung? Bei so vielen Fehlschlägen des Sozialismus sollte man doch mindestens die Gefahr sehen, nämlich dass aus den vielen schönklingenden Versprechungen des Sozialismus immer wieder Diktaturen entstanden sind.  Dass aus Neid Leid entstand. Dass aus „im Sozialismus sind wir alle gleich“, „im Sozialismus sind wir alle gleich arm“ entstand. Dass aus der versprochenen Gleichheit nur die Gleichheit der Leute gemeint  war, die dem Staat nach der Pfeife tanzen.

Schon alleine der Fakt, dass unzählige Menschen schon immer und bis heute versuchen aus dem Sozialismus diverser Länder zu fliehen, müsste jedem zu denken geben. Und wohin fliehen Sie? Nicht etwa in andere sozialistische Länder, sondern in Länder, die eine starke freie Marktwirtschaft haben. Und Länder, die eine starke Marktwirtschaft haben, sind dann auch meistens Länder mit einer funktionierenden Demokratie. Ich hoffe, dieser Beitrag gibt einigen Linken zu denken, ob Sozialismus wirklich die bessere Lösung ist. 

Ich als jemand, der Familienangehörige durch die Nationalsozialisten im damaligen Polen verloren hat, möchte bestimmte Linke eindringlich darum bitten, mal bei sich selbst zu schauen, ob die eigene Ideologie, eine Ideologie ist, die zu sehr viel Leid geführt hat. Und ob man eventuell die Falschen angreift, weil man irrtümlicherweise annimmt, dass der Nationalsozialismus rechts und nicht links sei.

Dabei sollte es keine Rolle spielen, ob man im NS-Staat Gleichheit mit Füßen trat, andere Parteien und Gewerkschaften verboten wurden, man Kritiker und Oppositionelle (wie z. B. Anhänger anderer linker Parteien) verhaftete, man Minderheiten schlecht behandelt hat oder dass man auf Militärismus setzte. Wenn man andere sozialistische Staaten untersucht, ist genau das auch dort geschehen und teilweise noch schlimmer. Selbst der Antisemitismus war damals in der linken Szene stark verbreitet. Bereits Karl Marx hat sich des Öfteren so radikal antisemitisch geäußert, dass sich die Balken bogen. 

Solche Dinge sind also eher Anzeichen dafür, dass es sich bei dem NS-Staat tatsächlich um einen sozialistischen Unrechts-Staat handelte. 

Hier eine Liste mit weiteren Beweisen, dass der nationalsozialistische Staat ein linker Staat war.



1 Kommentar

  1. Es ist gut, wenn jemand aufklärt, dass der Nationalsozialismus links und nicht rechts war.

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