Allgemein

Nr. 1-Grund, warum Hitler eine Linksextremer war

Anmerkung: Ich bin Gegner des Nationalsozialismus. Wissenschaftliche Erkenntnisse, die hier dargelegt werden, dienen der gesellschaftlichen Aufklärung. 

Hitler wollte ein ganzes Volk auslöschen, weil dessen Angehörige angeblich kapitalistische Wesensmerkmale haben.

Allein diese Tatsache zeigt eindeutig, dass die Nationalsozialisten Linksextreme waren!!
Wer den Kapitalismus so hasst, dass er zu solch einer radikalen Gewalt greift, bei der Millionen Menschen umkommen, ist schlicht und einfach ein Linksextremist.

Hierzu ein Zitat von Josef Goebbels, dem Sprachrohr des Nationalsozialismus und dem zweiten Mann, gleich hinter Hitler:
Nationalsozialisten und nicht kleine Teile der Kommunisten und Sozialdemokraten waren bereits während und vor der Weimarer Republik antisemitisch eingestellt; inklusive Karl Marx, der sich im Privaten und in der Öffentlichkeit rassistisch und antisemitisch äußerte. Siehe diesbezüglich auch dieses Video. Marx und viele andere sozialistische Vordenker warfen der jüdischen Bevölkerung Geldgier, Eigennutzstreben, Gewinnsucht, antisoziales Verhalten und die Mentalität eines Kaufmannes und Kapitalisten vor. Also Vorurteile, die bereits seit Jahrhunderten durch Ausgrenzungen der jüdischen Bevölkerung gewachsen waren und die in ihrer Ausprägung antikapitalistisch sind. 
Die Nationalsozialisten und einige Sozialisten vor ihnen hatten die Idee, man müsse biologische Mittel anwenden, um eine angeblich bessere sozialistische Gesellschaft zu schaffen.  Andere Sozialisten waren eher der Ansicht, dass man diese vermeintlichen Wesenzüge der jüdischen Bevölkerung  mit sozialen Mitteln beheben könne. Dieser Ansicht war auch die SPD-Ikone August Bebel.  Siehe diesbezüglich auch diesen Beitrag

Hitler meinte, dass das Wesen des deutschen Volkes im tiefsten Sinne sozialistisch sei. Kapitalistische Wesenszüge würden dem Volkskörper schaden. Mit der Rassenhygiene, die bereits vor Hitler viele sozialistische Befürworter hatte, wollte auch Hitler sein Volk nach seinen Aussagen im Prinzip reinigen.

Wie sehr Hitler den Kapitalismus hasste, sieht man auch an folgendem: 

Den ersten Kontakt zur Nazibewegung hatte Hitler 1919 in der Gründungsphase der DAP (Die DAP wurde von dem Sozialisten Anton Drexler gegründet und nannte sich später NSDAP ). Gottfried Feder (später Staatssekretär im Reichsministerium für Wirtschaft) hielt im Münchner Sterneckerbräu den Vortrag „Wie und mit welchen Mitteln beseitigt man den Kapitalismus?“ 

Hitler schrieb später in seinem Buch „Mein Kampf“ über das Treffen: „Nachdem ich den ersten Vortrag Feders angehört hatte, zuckte mir auch sofort der Gedanke durch den Kopf, nun den Weg zu einer der wesentlichsten Voraussetzungen zur Gründung einer neuen Partei gefunden zu haben.”

Hitlers Parteiprogramm, welches nie wirklich verändert wurde, weist eindeutig antikapitalistische Züge auf: z. B. 

  • Grund- und Boden-Enteignungen
  • Verstaatlichungen von Trusts
  • Gewinnbeteiligung an Großbetrieben
  • Kommunalisierung der Groß-Warenhäuser
  • Abschaffung des mühelosen Einkommens
  • Ersatz einer materialistischen Weltanschauung dienenden Rechtsordnung
  • Gemeinnutz vor Eigennutz

Auch in seinen Gesprächen und Reden kommt Hitlers Antikapitalismus zum Vorschein: 

„Nur wo der Kapitalismus gebrochen, abgeschafft, durch etwas Neues ersetzt ist, hört die Macht Amerikas auf. Hier liegt unsere große Aufgabe und zugleich unsre Chance! Hier ist der Untergrund, in dem wir ankern können. Von da aus kann eine anti-industrialistische Welt aufgebaut werden.”

Quelle: Aus den Protokollen, die Hitlers enger Wirtschaftsberater Generalmajor Otto Wagener anfertigte. Der Generalmajor war auch Reichstagsmitglied und zeitweise oberster SA-Führer. Die Aufzeichnungen werden von Historikern anerkannt und sind im Buch: „Hitler aus nächster Nähe. Aufzeichnungen eines Vertrauten 1929-1932“ stellenweise veröffentlicht.

Groß sind die Aufgaben der nationalen Regierung auf den Gebieten des wirtschaftlichen Lebens. Hier wird ein Gesetz alles Handeln bestimmen. Das Volk lebt nicht für die Wirtschaft und die Wirtschaft existiert nicht für das Kapital, sondern das Kapital dient der Wirtschaft und die Wirtschaft dem Volk.”

Quelle: Hitlers Rede vor den Abgeordneten des Reichstages als neuer Kanzler am 23.3.1933

„Ihr wisst, meine Volksgenossen, dass es das Wesen jeder sozialistischen Arbeit ist, dafür zu sorgen, dass nicht Almosen gegeben werden, sondern das Rechte hergestellt werden. […] Ich glaube, das kann man nicht aufrechterhalten, dass ein Mensch ein ganzes Jahr schuftet und arbeitet und dann einen dem gegenüber geradezu lächerlichen Lohn bekommt und ein anderer, der sich einmal in eine Sitzung hineinsetzt, dafür nun ungeheure Gehälter einstreicht. … Wie kann sich auch so ein Kapitalist mit meinen Grundsätzen versöhnen?! Eher kann der Teufel in die Kirche gehen und Weihwasser nehmen, bevor die sich mit den Gedanken auseinandersetzen können, die für uns heute selbstverständlich sind. […]

Quelle: Hitler-Rede am 10.12.1940 in den Borsigwerken in Berlin

„Es ist noch gar keiner zurückgekehrt, der eine andere Auffassung hätte äußern können als die, dass, wenn ein sozialistischer Staat irgendwo in Verwirklichung begriffen war, dass das dann nur in Deutschland allein geschah. Das ist auch mit ein Grund, warum diese andere Welt, sofern sie die kapitalistischen Interessen vertritt, gegen uns vorgeht.
Quelle: Adolf Hitler | Stalingradrede im Löwenbräukeller am 08.11.1942:

Und das Hitler von der Industrie gekauft worden wäre, ist ein Ammenmärchen von Links. Vor dem Wahlkampf gab es extrem wenig Unterstützer aus der Industrie. Hitler hat seinen Wahlkampf vorwiegend durch Kleinspenden, Mitgliedsbeiträge,  Merchandise, Zwangsabos der NS-Presse und Eintrittsgelder für Wahlkampfveranstaltungen finanziert. Und trotzdem gab es Notlagen in der Parteikasse.

Die angebliche Industrieeingabe mit nur 19 Unterschriften, um den Reichspräsidenten Hindenburg 1932 dazu überreden, seinen Widerstand gegen Hitler aufzugeben, standen 339 Unterschriften der Industrie entgegen, die ein paar Tage vorher eingereicht wurden, um Hindenburg in seinem Kampf gegen Hitler zu unterstützen. Diese Unterschriftensammlung gegen Hitler hatte auch die besseren Namen, wie z. B. Ernst v. Borsig – Reichsverbandes der Deutschen Industrie, Oscar Wassermann – Deutsche Bank, Albert Vögler – Vereinigte Stahlwerke, Fritz Springorum – Hoesch etc.
Hindenburg
Hitler hatte zuvor am 31. Juli die Wahl gewonnen, aber Hindenburg hat per Notverordnung lieber seine eigenen Leute eingesetzt. Hindenburg hasste Hitler und hat ihn in der Öffentlichkeit verächtlich einen Gefreiten genannt, da es Hitler im Ersten Weltkrieg nie zu einem höheren Dienstgrad geschafft hat. Nur weil Bürgerkrieg drohte, hat Hindenburg letztendlich seinen Widerstand aufgegeben und Hitler 1933 zum Kanzler ernannt. Hierzu auch dieses Video

Nach der Machtübernahme waren Industrielle so eingeschüchtert, dass sie keine Wahl hatten, da Hitler auch mit Enteignungen drohte, wenn die Unternehmer nicht das machten, was er wollte. Als sich z. B. Fritz Thyssen gegen die Politik Hitlers aussprach, wurde er festgenommen und durchlief später mehrere KZs. 

Die Wissenschaft spricht heute von Kommandowirtschaft im Nationalsozialismus. Also eine Wirtschaftslenkung, die derart vom Staat ausgeht, dass sie nicht anders als linksextrem genannt werden kann. Im Kapitalismus ist es umgekehrt, hier hält sich der Staat weitestgehend aus der Wirtschaft zurück und lässt diese nach den Prinzipien des freien Marketes selbst entscheiden.

Antikapitalismus ist entscheidend für die Links-Rechtseinordnung. Nicht der Nationalismus.

Der natürliche Feind der Sozialisten ist nicht der Nationalismus; dieser spielt keine Rolle im Links-Rechts-Gefüge. Auch der Gründervater der SPD, Ferdinand Lassalle, war Nationalist und gegen den Internationalismus von Marx. Macht das den Begründer der SPD zu einem Rechten? Nein!

Der natürliche Feind aller Sozialisten ist der Kapitalismus. Links steht für Sozialismus und RECHTS steht für Kapitalismus. So war es damals und so ist es heute.

Zu sagen, Hitler war Helfer der Kapitalisten und somit ein Rechter, ist die größte Lüge der Weltgeschichte. Hitler verachtete den Kapitalismus.

Und dieser Antikapitalismus drückte sich in dem Umgang mit der jüdischen Bevölkerung aus. Hitlers Versuch, ein ganzes Volk umzubringen, aufgrund der angeblichen kapitalistischen Merkmale dieses Volkes, ist einer der eindeutigsten Beweise dafür, dass er tatsächlich ein Linksextremer war. 

Viel mehr eindeutige Beweise, dass Hitler und die Nationalsozialisten Linke waren, findet man hier auf dieser Webseite oder auf diesem YouTube-Kanal.



Schreibe ein Kommentar

Frei erfundenen Namen eingeben (Pseudonym):

Der Kommentar erscheint hier nach seiner Freigabe. Für uns unangemessene Kommentare werden gelöscht.