In Prag steht ein Denkmal, das als Warnung vor dem Sozialismus dient. Dort, wo vorher auf einem hohen Hügel eine 15 Meter große Stalinfigur stand, die Prag überschattete, steht jetzt ein großes Pendel, das hin- und herschwingt. Es wurde 1991 errichtet und soll an den Fall des Sozialismus erinnern. Es symbolisiert den Sieg über den sozialistischen Totalitarismus und erinnert daran, dass man im Wandel der Zeit eine Diktatur überwinden kann. Da das Pendel hin und herschwingt, ist es für mich persönlich auch als Warnung gedacht, dass sich schlimme Zeiten wiederholen können.
Aber Stalin hat mit seiner Auslegung des Marxismus nicht nur halb Europa unterjocht, sondern auch viele Millionen Tote und Verfolgte hinterlassen. Er ist aber nicht der einzige Sozialist, der die Formel „Gleichheit, aber nur unter Gleichen“, praktiziert hat. In praktisch allen sozialistischen Diktaturen wurden bestimmte Gruppen ausgegrenzt. In Kuba z. B. wurden Homosexuelle in Zwangsarbeitslager gesteckt, die sogenannten UMAPs, wo vielen von ihnen misshandelt und gefoltert wurden. (Link) Fidel Castro empfand diese Personengruppe als zu bürgerlich. (Bürgerlich war damals ein linker Kampfbegriff, um bestimmte obere Gesellschaftsschichten zu verunglimpfen.) Mao hat u. a. Konservative und Intellektuelle verfolgt. In der französischen Revolution mussten unter anderem Kirchenleute und die Oberschicht dran glauben. Pol Pot empfand Menschen, die in der Stadt lebten, als zu privilegiert und hat Städter aufs Land bringen lassen, wo er sie zu großen Teil zu Tode quälte. In und nach der russischen Revolution kamen unzählige Menschen um oder wurden in Lager gesteckt.
Hitler wirft man vor, dass er kein Linker gewesen sein kann, weil er Kommunisten und Sozialdemokraten verfolgen ließ. Z. B. gab es eine große Verfolgungsaktion von 1933 bis Ende 1935, bei der 2000 Kommunisten ermordet wurden. (Quelle) Hier blendet man aber aus, dass er so, wie viele sozialistische Regime anderswo auch, jeden verfolgte, der seine Macht in Frage stellte. Und Kommunisten haben nun mal seit vielen Jahren vor 1933 international vernetzt und Umsturzpläne gehabt. Sie haben von einer Revolution nach dem Vorbild Russlands getreumt. Die KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) z. B. war von Stalin gesteuert und wollte mit anderen sozialistischen Parteien eine Weltherrschafft des Sozialismus unter der Führung Moskaus etablieren. Hier auch der Leitspruch: Proletarier aller Länder, vereinigt euch.
Bereits 1920 wurde so eine Revolution mit dem Spartakusaufstand und anderen Aktionen mit Mitteln der Gewalt versucht. Diese wurde jedoch von der SPD-Regierung niedergeschlagen. (Bei der Niederschlagung kamen auch die KPD-Gründer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht um, was u. a. die SPD zum Hauptfeind der Kommunisten machte.)
Sicherlich war die Befürchtung vorher, seitens der Regierung, groß, dass es zu einer roten Revolution kommt und dann viele Menschen ermordet werden, weil sie nicht zur angeblich richtigen Gesellschaftsschicht gehörten oder als sonstige Feinde ausgemacht wurden.
Auch der Reichstagsbrand im Februar 1933 wurde von den Nationalsozialisten als Auftakts-Signal zu so einer roten Revolution gewertet. Der Reichstag wurde von dem Kommunisten Marinus van der Lubbe gelegt. Eine Mittäterschaft von anderen Kommunisten galt aufgrund der Indizienlage als wahrscheinlich. Diese Einsicht teilte damals auch die sozialdemokratische Zeitung Vorwärts.
Die Nationalsozialisten machten den Reichstagsbrand dann zum Anlass, gegen die Kommunisten vorzugehen. Sie wollten sich die neu erworbene Macht nicht gleich nehmen lassen.
Goebbels schrieb in seinem Tagebuch am 27. Februar 1933:
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Um 9 Uhr kommt der Führer zum Abendessen. Wir machen Musik und erzählen. Plötzlich ein Anruf von Dr. Hanfstaengl: »Der Reichstag brennt !« Ich halte das für eine tolle Phantasiemeldung und weigere mich, dem Führer davon Mitteilung zu
machen. Ich orientiere mich nach allen Seiten und erhalte dann die furchtbare Bestätigung : es stimmt. Lichterloh schlagen die Flammen aus der großen Kuppel. Brandstiftung ! Ich benachrichtige gleich den Führer, und dann rasen wir im 100-km-Tempo die Charlottenburger Chaussee herunter zum Reichstag. Das ganze Gebäude steht in Flammen. […] Es besteht kein Zweifel, daß die Kommune hier einen letzten Versuch unternimmt, durch Brand und Terror Verwirrung zu stiften, um so in der allgemeinen Panik die Macht an sich zu reißen. […] Die kommunistischen Funktionäre werden in der Nacht dingfest gemacht. Die S.A. wird alarmiert, um für jeden Eventualfall bereitzustehen.
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Herausgeber der Tagebücher ist das renommierte Institut für Zeitgeschichte. Die Goebbels-Tagebücher werden von Historikern einhellig als authentisch bestätigt. Goebbels hat die Tagebücher privat für sich geschrieben und deshalb ist davon auszugehen, dass die Erzählung aus marxistischen Kreisen, der Brand sei selbst gelegt worden, nicht stimmt.
In den Tagebüchern von Goebbels kann man übrigens eindeutig sehen, wie linksextrem die Gedankenwelt von Goebbels war. (Link)
Die Nationalsozialisten gingen in der Zeit nach dem Reichstagsbrand brutal gegen Kommunisten vor. Sie wollten jegliche Möglichkeit des Machtverlustes entgegentreten. Ein solches Vorgehen gegen andere linke Gruppen war kein Alleinstellungsmerkmal der Nationalsozialisten. Es kam auch bei anderen linken Regimen vor.
Stalin hat jegliche Konkurrenz (so wie Hitler) niedergeschlagen, hier besonders zu erwähnen aus dem linken Lager waren Trotzkisten, linke Sozialrevolutionäre und Menschewiki. Diese waren alle sozialistisch bis sozialdemokratisch. Aber auch anderen Parteien wurden zum Ziel. So wie unter Hitler und Stalin überlebten in den meisten Links-Regimen keine anderen Parteien. Und falls Parteien überlebten, hatten sie praktisch nichts mehr zu sagen. Die Gefahr besteht also, wenn Linksextreme an die Macht kommen, dass dies das Ende unserer Demokratie bedeuten kann.
Wie geschichtlich eindeutig belegt, versagte der Sozialismus immer wieder und führte zu großem Leid und Elend. Nahezu alle Diktaturen der letzten 150 Jahre kamen von Links (einschließlich der National-Sozialistischen-Deutschen-Arbeiterpartei).
Anmerkung: Wer mehr über den Sozialismus der Nationalsozialisten erfahren möchte, kann sich hierzu auch folgenden Artikel ansehen (Link)
Und hier kommen wir wieder auf die heutige Gefahr für Deutschland zurück.
Damit Sozialismus entsteht, braucht es bittere Armut. So wie in der Weimarer Republik vor 1933 oder so wie in Russland vor der Oktoberrevolution 1917. Vor allem durch bittere Armut entscheiden sich Menschen für den Sozialismus. Sie sind bereit ihre Freiheiten zu opfern, wenn nur der übermächtige Staat durchgreift und es richtet. z. B. durch massive Umverteilung, in der Art: Nehmt es den Reichen und gebt es uns!
Jetzt mag sich der eine oder andere denken, dass mehr Umverteilung für unsere heutige Zeit gut klingt, jedoch führen solche Massnahmen meistens dazu, dass es bald niemanden mehr gibt, der eine Wirtschaft am Laufen hält. Sich für den Eigennutz einzusetzen ist nun mal eine größere Motivation als sich für einen angeblichen Gemeinnutz einzusetzen. Die meisten Menschen streben nun mal danach, es in Zukunft besser zu haben.
Sozialismus funktioniert außerdem auch deshalb nicht, weil der Staat eine Wirtschaft nicht gut lenken kann. Er versagt dabei immer wieder. Eine Wirtschaft funktioniert dann am besten, wenn der Staat sich aus der Wirtschaft so gut wie möglich raushält.
Staatliche Zwangsmaßnahmen gegenüber der Wirtschaft und hohe Steuern für Unternehmen und Reiche, wie bei den Nationalsozialisten, wirken nur kurzfristig und ruinieren eine Wirtschaft langfristig. Dies kann man praktisch in allen sozialistischen Ländern immer wieder beobachten. Oder kurz gesagt: Der Staat kann es einfach nicht.
Da wir in Deutschland und in anderen Teilen Europas linke Regierungen haben, die derzeit die Sozialsysteme stark beanspruchen und fatale linke Politik betreiben, besteht eine gewisse Gefahr, dass es auch in Europa zu bitterer Armut und im Zuge dessen zu weitflächigen Unruhen kommen könnte.
Deshalb ist es umso wichtiger, vor linker wirtschafts- und demokratiezerstetzender Politik zu warnen. Dabei sollte aber jegliche Form von Spaltung vermieden werden. Greift nicht Menschen an, sondern die Ideologie, und zwar mit friedlichen Mitteln. Auch wenn es häufig nicht gelingt, sollte man sich trotzdem ein Verhör verschaffen und Menschen freundlich zu überzeugen versuchen.
Jesus sagt: Liebe deine Feinde. Viele Religionen und Philosophien sagen: Behandle andere nicht so, wie du selbst auch nicht behandelt werden möchtest. Es ist die goldene Regel.
Wir müssen effektiv werden. Das klappt vor allem dann, wenn man in gewisser Hinsicht Verständnis für den anderen hat. Die meisten Menschen wollen gut sein, aber brandmarken nicht selten die Falschen als die Bösen. Es steht viel auf dem Spiel. Wir sollten Menschen warmherzig und mit viel Verständnis zu überzeugen versuchen, welche Politik zu mehr Frieden, Wohlanstand und Einheit führt.
Wir leben in Zeiten, in denen linke Politik wieder Meinungszensur, Denunziationsstellen, gesellschaftliche Ächtung Andersdenkender, Einschüchterung des politischen Gegners, Eingriffe in demokratische Prozesse und Freiheitsbeschränkungen aufzubauen scheint. Deshalb: Stay Calm and vote Conservative – Dann wird alles gut. Wir sind bereits jetzt die schweigende Mehrheit. Lasst uns nicht mehr Schweigen.


1 Kommentar
„Wir sollten Menschen warmherzig und mit viel Verständnis zu überzeugen versuchen, welche Politik zu mehr Frieden, Wohlanstand und Einheit führt.“
Diese Aussage habe ich noch nie von einem Linken gehört. Allein deshalb weiß jeder mit gesundem Menschenverstand, wo der richtige Weg ist. Es ist das Bürgertum, das Werte, Wohlstand und Zukunft schafft.
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