Gesundheit

Wie behandelt man Pickel am Gesäß?

Gesaessakne
Maßnahmen, Hausmittel und Tipps zur Behandlung von Gesäßakne:

  1. Wechseln Sie Unterwäsche mindestens einmal täglich. Durch das Schwitzen sammeln sich Bakterien in der Unterwäsche und am Hintern. Nach dem Sport z. B. oder nach einem anstrengenden Tag, sollte man sich duschen und dann in neue Unterwäsche wechseln. 

  2. Tragen Sie atmungsaktive Unterwäsche aus Baumwolle. Diese nimmt Feuchtigkeit gut auf und lässt die Pohaut besser atmen. 

  3. Peelings: Wenn die Talkdrüsen verstopfen können sich unschöne Pickel bilden. Hier kann ein Peeling helfen (z. B. ein- bis zweimal die Woche.). Um Mikroplastik zu vermeiden, kann man seine Haut auch mit Salz oder Heilerde reiben. Das Salz oder die Heilerde einfach auf die nasse Hand streuen und auf die betroffenen Hautstellen verreiben. Warten Sie 10-20 Minuten und spülen Sie dann die Reste unter der Dusche weg.

    Manchmal ist die Akne so entzündet, dass zusätzliches Reiben mit Peelingpartikel (hier Salz bzw. Heilerde) die Haut eher irritiert. Besser ist es dann, die Problemzonen nicht mit Peelings zu behandeln. 

  4. Essen Sie gesund. Im gesunden Essen stecken viele Vitalstoffe, welcher der Haut helfen. Bestimmte Nahrungsmittel wiederum können der Haut schaden. 

    Zucker und andere stark kohlenhydratreichen Lebensmittel verbindet sich außerdem mit Fetten, Eiweißen und Ihrer DNA, was zu Entzündungen führen kann. 

    Essen Sie bunt. Viele der pflanzlichen Farbstoffe wirken gegen Zellstress im Körper. Wenn die Zellen weniger Stress haben, entstehen auch weniger Entzündungen. 

    Aminosäuren (Proteine) tragen zur Hautgesundheit bei. Versorgen Sie sich mit Proteinen aus verschiedenen Quellen, so dass Ihrem Körper ein großes Aminosäuren-Spektrum zur Verfügung steht. 

    Essen Sie Nahrungsmittel, welche folgende Vitalstoffe enthalten: 

    Vitamin A (bietet Hautschutz), Vitamin C (verbessert den Feuchtigkeitshaushalt der Haut), Vitamin D (Wundheilung), B-Vitamine (Hautberuhigung, Schutz, Zellaufbau, Fettregulierung der Haut), Zink (Immunsystem, Wundheilung), Silizium (stärkt das Bindegewebe der Haut), Selen (beugt oxidativem Stress vor). Versuchen Sie diese Stoffe mit natürlichen Lebensmitteln zu bekommen.

  5. Handtücher wechseln: Handtücher sollten nach mehrmaligen Benutzen gewechselt werden, da in Ihnen auch Bakterien entstehen bzw. sich vermehren, die dann nach der Dusche unnötigerweise wieder auf die Haut aufgetragen wird. 

  6. Reizen Sie die Haut nicht. 
    Falsche Cremes, aggressive Waschmittel, zu häufiges Waschen, und scheuernde Unterwäsche können Pickel verursachen.

  7. Benutzen Sie keine fettenden Cremes. Diese können die Hautpooren am Hintern verstopfen und so zu Pickeln führen. 

  8. Unterwäsche und Handtücher sollten bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. So werden Bakterien abgetötet.

  9. Gehen Sie zum Hautarzt. 
    Dieser kann Ihnen auf Ihre Haut abgestimmtes Mittel geben, welche das Problem eventuell direkt beseitigen. Sie brauchen sich auch nicht zu schämen. Hautpickel am Gesäß sind in der Bevölkerung weit verbreitet. 

  10. Versuchen Sie es mal mit chemischen Helfern, die in vielen Akneprodukten (bei Apotheken und Drogerien) enthalten sind wie z. B. : Salicylsäure, Glykolsäure, Benzoylperoxid und Milchsäure. Falls Sie auf eines dieser Helfer empfindlich reagieren, können Sie eines der anderen ausprobieren. Für manche empfindlichen Hauttypen eignen sich die chemischen Helfer eher nicht, weil sie die Haut zusätzlich reizen.

  11. Vermeiden Sie Milchprodukte. Milchkonsum steht in Zusammenhang mit verstärkter Aknebildung. (Studie)

  12. Achten Sie auf Ihre Darmgesundheit. Probiotika, Präbiotika, fermentierte Nahrungsmittel, wenig Zucker, gute Fette, weniger Fleisch und eine ballaststoffreiche Ernährung (z. B. Vollkornprodukte) helfen dem Darm. So fördert man eine gesunde Darmflora und es entstehen dort weniger Giftstoffe.

  13. Stressvermeidung. Innere Unruhe kann das Immunsystem schwächen und zu einer höheren Aknebildung führen.

  14. Trinken Sie ausreichend. Trinken ist gut für den Stoffwechsel. Wer ausreichend trinkt, kann mehr Giftstoffe ausscheiden und entlastet so auch die Haut.

  15. Vermeiden Sie zu langes Sitzen. Haut muss auch atmen können. Wer sehr lange sitzt riskiert, dass sich die Poren durch Schweißbildung verstopfen und auch sonst der Haut weniger Möglichkeiten gegeben werden zu atmen.

  16. Popickel nicht ausdrücken. Dies kann zu weiteren Entzündungen oder sogar zu unschönen Vernarbungen führen. Also Finger weg, von den Gesäßpusteln.

  17. Tragen Sie lockere Kleidung. Kleidung die eng ansitzt verhindert, dass die Haut atmen kann und sorgt so für mehr Akne.

  18. Reinigen Sie die Gesäßhaut mit grünen Tee. Grüner Tee hilft die Aknebakterien zu reduzieren. 

  19. Reinigen Sie Ihre Sitzunterlage. Bakterien können sich auch auf einer Sitzunterlage ansammeln. Gerade Stoffstühle im Büro sind dafür anfällig. Nutzen Sie deshalb eine wechselbare Sitzunterlage, die man auch in der Waschmaschine bei 90 Grad waschen kann.