Gesundheit

Was hilft bei Erkältung?

Erkältungen (In Österreich auch Verkühlung genannt) können ganz schön nerven: Husten, Nase blockiert, Schleim, Kopfschmerzen, schwere Glieder und und und.

Hausmittel bei Erkältung

Es gibt Hausmittel, die Ihnen bei einer Erkältung helfen könnten: 

  1. Warmes Trinken: Warmer Tee kann u. a.  helfen die Bakterien und Vieren schneller auszuleiten.  Gerade wenn man verstärkt trinkt, können die Nieren Bakterien und Vieren schneller ausleiten. Aber Vorsicht: Zu viel zu Trinken, kann die Nieren schädigen. Übertreiben Sie es nicht.
  2. Dampfinhalation: Einfach eine größere Schüssel nehmen, diese zur Hälfte mit heißem Wasser und zwei Beuteln Kamillentee füllen. Dann hält man das Gesicht eine Handbreite über der Wasseroberfläche, so dass man den Dampf gut einatmen kann, es Ihnen aber nicht zu heiß ist.  Dann bedeckt man den Kopf und die Schüssel so, dass nicht zu viel Dampf entweichen kann, während man inhaliert. Hierzu kann man ein Lacken, Bademantel, kleine Decke oder ein größeres Handtuch nehmen. Man wird feststellen, dass sich Schleim löst. Bitte stellen Sie bei dieser Methode sicher, dass Sie nicht zuviel heißen Dampf einatmen oder sich anderweitig verbrühen. Wenn es unangenehm wird, kann man jederzeit pausieren. Um den Schleim noch schneller zu lösen, kann man auch ein paar Tropfen echten Eukalyptusöls hinzufügen. Testen Sie erst eine sehr kleine Menge Eukalyptusöl und schauen Sie, wie Sie darauf reagieren.
  3. Nasenspray auf Meerwasser-Basis: Das Meerwasser kann helfen, den Schleimfluss  in der Nase anzuregen und so dafür zu sorgen,dass man sich besser die Nase putzen kann. Beim Naseputzen sollte man sich ein Nasenloch zuhalten und dann bitte nur leicht pressen. Wer sich die Nase zu stark putzt,  riskiert, dass sich die Erreger in die Nasennebenhöhlen ausbreiten. 
  4. Heißes Bad: Wenn Sie kein Fieber haben, kann man ein heißes Bad nehmen. Die Wärme und der Dampf hilft sich schneller zu regenerieren. 
  5. Körperliche Ruhe: Wichtig ist viel zu schlafen oder zumindest den Körper ruhen zu lassen. Man sollte vor allem auf angenehme Erholung setzen. 
  6. Gesund Essen: Essen Sie während Sie erkältet sind nur wenig. Frisches farbenfrohes Obst und Gemüse sollte bevorzugt werden (am Besten Rohkost in Bioqualität). Zu viel süßes, fettiges oder eiweißreiches Essen belasten den Körper. Gerade wenn man keinen Appetit hat, sollte man auf seinen Körper hören und weniger essen. Leichte Suppen, wie z. B. echte Hühnersuppe könnten dabei helfen, wieder schneller auf die Beine zu kommen. Eine Studie weißt darauf hin, dass Flavonoide (enthalten im frischem Obst und Gemüse) dabei helfen könnten, Erkältungen wirksam zu begegnen. 
  7. Wärmeflasche: Den Körper warm zu halten, kann einer Erkältung insoweit helfen, dass sich der Erkältungs-Virus weniger schnell vermehren kann (Studie). Der Virus kann sich schneller vermehren, wenn bestimmte Schlüssel-Proteine des Immunsystems bei kälteren Temperaturen gehemmt werden. Außerdem funktioniert das Immunsystem bei Wärme besser, weil sich weiße Blutkörperchen / weiße Blutzellen schneller zum Infektionsherd bewegen können (weiße Blutzellen spielen eine wichtige Rolle bei der  Krankheitsabwehr im Körper).
  8. Nasendusche: Nasenspülungen / Nasenduschen durchspülen die Atemwege der Nase und können so tiefersitzende Verunreinigungen (Bakterien / Viren / Allergene) hinausspülen.  Stellen Sie aber sich, die Anleitung der Nasendusche genau zu studieren, da sich bei Falschanwendung Rückstände des Wassers in den Nasennebenhöhlen ansammeln und zu Irritationen führen können. Hier ein Anleitungsvideo. Wichtig ist, dass man Salz nimmt, dass kein Fluor oder Jod enthält. Es sollte auch sonst keine Hilfsmittel enthalten. Nasenspülsalz kann man auch einzeln kaufen. Wer sich eine eigene Salzlösung erstellen möchte, sollte ca. 1 Gram Salz auf 100  ml Wasser verwenden (dies entspricht in etwa einen halben Teelöffel Salz auf einen halben Liter Wasser).
    Nach dem Spülen ist es sinnvoll den Kopf hin und herzuschwenken, während man den Kopf nach unten hält, so dass Restflüssigkeit nach unten ausläuft und nicht in den Nasenhöhlen verbleibt. 
    Auch sollte man auf Hygiene achten, d. h. die Flasche gut reinigen und trocknen. Die Flüssigkeit immer frisch herstellen. 
  9. Weitere Hausmittel, von denen es heißt, dass sie helfen könnten: Zink, Gurgeln, Knoblauch, Kamillentee, Beeren (z. B. Blaubeeren, Cranberry, Holunderbeeren), Ingwer, Ginseng, Zwiebeln, Echinacea, Honig, Kokoswasser, Scharfes Essen (z. B. Chillie), Yogurt,  Salat, Sauerkraut, Haferflocken, Nüsse und Samen. Von einigen dieser Hausmittel fehlen noch Studien, die eine Wirksamkeit belegen.

Hinweis: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, welches der Hausmittel in welcher Form für Sie geeignet ist und welches nicht. 

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