Wohlbefinden

Mit Probiotika abnehmen oder zunehmen

Bakterien befinden sich überall im Körper.  Besonders der Darm beherbergt unzählige Bakterienkulturen. Manche davon sind gesundheitsfördernd, andere wiederum sind gesundheitsschädlich. Probiotika sollen helfen Bakterienstämme anzusiedeln, die nützlich sein sollen.

Lactobacillus acidophilus ist in nahezu allen auf dem Markt erhältlichen Probiotika-Pillen enthalten. Das Problem: Dieses Darmbakterium begünstigt Gewichtszunahme und sogar Fettleibigkeit (Quelle: Studie).

Es ist deshalb wichtig, dass man über die Arten der Darmbakterien Bescheid weiß. Außerdem ist es vorteilhaft, zu wissen, mit welchen Mitteln man vorhandene gute Bakterienstämme fördert, um seine eigene Gesundheit zu begünstigen. Hierzu soll folgender Artikel Aufschluss geben.

Probiotika, die dick machen sollen

Probiotika die dick machen

  1. Lactobacillus acidophilus (L. acidophilus)
  2. L. reuteri
  3. L. fermentum
  4. L. ingluviei

Probiotika, die beim Abnehmen helfen sollen

Probiotika die schlank machen und gut fürs abnehmen sind

  1. Akkermansia Muciniphila 
    Ist nicht im Handel erhältlich. Kann aber durch andere hier beschriebenen Maßnahmen im Körper selbst erzeugt bzw. gefördert werden)
  2. Faecalibacterium Prausnitzii
    Ist nicht im Handel erhältlich. Kann aber durch andere hier beschriebenen Maßnahmen im Körper selbst erzeugt bzw. gefördert werden)
  3. L. gasseri
  4. L. plantarum
  5. L. rhamnosus
  6. Bifidobacterium lactis

Lebensmittel, welche positive Darmbakterien fördern

Natürliche Prebiotika und Probiotika

  1. Sauerkraut und saure Gurken
    Kaufen Sie nicht aus dem Supermarkt. Dort sind die milchsauer vergorenen Produkte pasteurisiert. Sie enthalten also keine freundlichen Bakterien mehr. Kaufen Sie naturbelassene Produkte (nicht-pasteurisiert). 
  2. Akazienfasern
  3. Resistente Stärke / Nutriose
    Entsteht, wenn z. B. Kartoffeln gekocht und dann abgekühlt wurden. 
  4. Flohsamenschalen
  5. Leinsamen
  6. Chiasamen
  7. Hafer
  8. Gerste
  9. Nüsse
  10. Ballaststoffreiches Gemüse (vorzugsweise Bio)
    z. B.  Chicorée, Knoblauch, Zwiebeln, Lauch, Spargel, Schwarzwurzeln, Selleriestangen, Möhren, Topinambur, Pastinake, Rosenkohl, Kohl, Löwenzahn und Artischocken.
  11. Bestimmte Früchte (vorzugsweise Bio und in Maßen)
    z. B. Äpfel, Birnen, Beeren
  12. Inulin
  13. Erbsen
  14. Bohnen

Lebensmittel, die sich negativ auf die Darmflora auswirken

Schlechtes Essen Darmflora

  1. Süßigkeiten
  2. Fleisch und Wurstwaren (wegen der Konservierungsstoffen)
  3. Alkohol
  4. Weißmehlprodukte
  5. Gesüßte Getränke
  6. Schlechte Fette
  7. Gespritzte Lebensmittel
  8. Salz
  9. Fleisch
  10. Lebensmittel mit Emulgatoren, Konservierungsstoffe und künstlichen Süßstoffen

Was man für eine gesunde Darmflora machen kann

Lebensmittel gut für die Darmbakterien

  • Nehmen Sie sich die obige Listen der guten und schlechten Lebensmittel zu Herzen.
  • Stressvermeidung
  • Essen vor dem Herunterschlucken länger kauen.
  • Bewegung
  • Auf den Chlorgehalt im Trinkwasser achten.
  • Hormonpräparate meiden.
  • Zahnpasta ohne Fluoride kaufen.

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